In Straßburg

Mein Freund der Baum ist voller Blüten – und irgendjemand hat ihm Bändel in die Zweige gehängt. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. (Straßburger Kitsch, gesehen beim Goethe Denkmal.)

Mein Freund der Baum ist voller Blüten – und irgendjemand hat ihm Bändel in die Zweige gehängt. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. (Straßburger Kitsch, gesehen beim Goethe Denkmal.)

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In Westhoffen (1)

Direction Westhoffen ...

Direction Westhoffen …

Im Elsass sind Überraschungen programmiert. Fährt man auf der N4 von Straßburg nach Saverne, hat man links immer wieder lange Reihen von Pappeln im Blick. Wohin führen diese Straßen? Mit etwas Glück landet man in Westhoffen, einem Dorf mit langer Geschichte, dass sich nicht richtig entscheiden kann, wohin es gehört. Westhoffen ist Teil der Couronne d’Or, der hügeligen Weinlandschaft vor den Toren Straßburgs. Kaum jemand weiß, dass hier guter Riesling wächst und die Weinstraße durch den Ort geht. Westhoffen ist auch Teil der Suisse d’Alsace, also der elsässischen Schweiz, weil die Vogesen hier so schön in Wellen mit Wein und Wald auslaufen. Historisch gesehen gehört das Dorf zum Herrschaftsgebiet von Hanau-Lichtenberg, ist also Teil des Hanauerlandes. Darum ist hier die evangelisch-lutherische Kirche größer und schöner als die katholische. Die Kirchenfenster sind imposant, rechts sind Paulus und Johannes auf den Fenstern, links Luther und Melanchthon. Derzeit wird sie aber renoviert. Westhoffen ist auch die selbsternannte Hauptstadt der Kirsche im Elsass … Also, so vielgestaltig wie das Elsass im Großen, ist dieser Fleck im Kleinen. Trotz Weinstraße fehlt hier das Typische. Es fehlt also nichts … Aber so klein, fein und beschaulich ist es ja nicht immer. Fortsetzung folgt.

Directon Strasbourg ...

Richtung Straßburg … (Im Hintergrund der Scharrachberg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Münsterblick

Münsterblick mal anders. Weil jetzt die Bäume noch keine Blätter tragen, ist jetzt der goldrichtige Zeitpunkt um sich Straßburg mal etwas genau anzuschauen. Gerade in „la Neustadt“ gibt es etliche Häuser, die sonst das Jahr über hinter Baumkronen  versteckt sind. Aber auch das Münster ist jeden Augenblick wert.

Münsterblick mal anders. Weil die Bäume noch keine Blätter tragen, ist jetzt der Zeitpunkt um sich Straßburg etwas genauer anzuschauen. Vis-à-vis  in „la Neustadt“ gibt es Etliches, das das Jahr über hinter Baumkronen versteckt ist. Aber ja, auch das Münster ist jeden Augenblick wert. (Vom Quai des Bateliers gesehen.)

 

 

Auf dem Tripp

Wie gut, dass es auch Handwerker gibt, die gerne auch mal etwas feiner essen, um nur mal ein gängiges Vorurteil zu widerlegen. Es war an einem Heilig Abend, als ein Straßburger Klempner in Edy Ledigs Restaurant Glattfelder in Ortenberg (Ortenau) saß. Irgendwie kam das Gespräch auf den Maler und Grafiker Jan Peter Tripp, der den Klempner gerade an diesem Tag noch sehr sehr dringend brauchte. Weiterlesen

Grüne Seiten Elsass

Besser leben heißt nicht immer bio, aber meistens doch. Die junge Zeitschrift Mieux Vivre en Alsace zeigt ein Elsass das slow ist, das teilt, das sich gesund ernährt und ganz dem grünen Zeitgeist verpflichtet ist. Hier ein paar Zeilen dazu. Weiterlesen

Patchwork im Hirn und sonstwo

Club und Salon Voltaire in Kehl

Spricht man mit Straßburgern über Kehl, dann heißt es „Kehl hat sich gemacht“ und freut sich schon auf die Tram über den Rhein. Die einen denken an „ici moins cher“ (Zigaretten, Bier, Klopapier), die anderen vielleicht an Kunst. Ilse Teipelke heißt die Frau, die ihr Scherflein dazu beiträgt, dass Kehl etwas mehr ist, als nur Kneipenvorstadtund tabac von Straßburg. Weiterlesen