Klein, aber fein

Die Wineck Idyllisch

In guter Gesellschaft: Die Wineck liegt als einzige Burg im Elsass in einem Weinberg

Nein, hier handelt sich nicht um ein „Auge des Elsasses“ wie oberhalb von Saverne die Hoh-Barr, kein Märchen aus Stein wie die Hohkönigsburg und auch keinen Vauban’schen Kampfstern, sondern nur um eine kleine, aber feine Burg namens Wineck (Château de Wineck) inmitten der Reben oberhalb von Katzenthal. Weiterlesen

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Gelesen: Fermes Auberges des Oberelsass

Alle sind freundlich da oben, bis auf den da. (Ausnahmen bestätigen die Regel.) Ein Bulle auf der Alm.

Alle sind freundlich da oben, nur der nicht.  Ausnahmen bestätigen die Regel …  (Bild stammt nicht aus dem besprochenen Buch.)

Bei den Gärtnern der Hochvogesen

Die typischen Bergbauernhöfe der Vogesen, die Fermes-Auberges, werden alle paar Jahre mit neuen Büchern gewürdigt, die gerade für den Leser interessant ist, der sich in den Hochvogesen noch nicht auskennt. Diese Zielgruppe spricht auch „Fermes Auberges des Oberelsass“ an, das von Tal zu Tal 44 Bergbauernhöfe vorstellt. Weiterlesen

Kathedrale (4)

Wie schade, der Sommer streckt die Flügel und nur noch bis am 20. September finden die Lichtspiele an der Straßburger Kathedrale statt. Ein bisschen Trost spendet der Pinot Gris, der von der Cave Roi Dagobert zum Jubiläum aufgelegt wurde. 1000 Jahre Straßburger Münster, darauf ein Glas! Aber Achtung, trinkt man zu viel, sieht man plötzlich zwei Kirchtürme … Die Verführung ist groß.

 

Schönes Etikett, guter Wein? Wenn eine Kirche wie das Straßburger Münster 1000 Jahre alt wird, ist das schon einen besonderen Wein wie die Cuvée du Millénaire – Pinot Gris 2014 wert. Der Jubiläumswein mit Rosette und Steinmetzzeichen stammt von der Cave Dagobert aus Traenheim, am nördlichen Ende der Elsässer Weinstraße. Weiterlesen

Postkarte vom Champ du Feu

Manchmal geben nicht die Menschen die Antworten, warum es so oder so ist, sondern die Landschaften. Das ehemals Hochfeld genannte Champ du Feu wird in diesen Tagen beiden Sprachen (beiden Ansprüchen?) gerecht. Zum einen liegt der Buckel wirklich hoch, zum anderen trägt er dank des langen, heißen Sommers Spuren wie von Feuer. Das für diese Höhe und diesen morastigen Untergrund typische Gras ist von der Sonne hellbraun gebrannt. Und wunderbar, wenn man hier steht, hat man diesen top-of-the-world-Blick in die Vogesen und ihren blauen Linien. Die Wanderwege zum Champ du Feu führen an zwei Wasserfällen (Serva, Andlau) vorbei. Fahrstraßen verbinden das Breuschtal (Schirmeck) mit dem Weilertal (Villé). Wandern ist schöner.

Das ehemals Hochfeld genannte Champ du Feu wird in diesen Tagen beiden Sprachen gerecht. Zum einen liegt der Buckel wirklich hoch, 1099 m, zum anderen trägt er dank des langen, heißen Sommers Spuren wie von Feuer. Das für diese Höhe und diesen morastigen Untergrund typische Gras ist von der Sonne hellbraun gebrannt. Und wunderbar, wenn man hier steht, hat man diesen top-of-the-world-Blick in die Vogesen und ihren blauen Linien. Die Wanderwege zum Champ du Feu führen an zwei Wasserfällen (Serva, Andlau) vorbei. Eine Fahrstraße verbindet das Breuschtal (Schirmeck) mit dem Weilertal (Villé). Wandern ist schöner.

In die Pilze?

Diesen Tag muss man sich in den Kalender eintragen, sagt ein Freund, schließlich sind Pilze 2015 ungefähr so rar, wie ein Tag ohne schlechte Nachrichten. Aber es gibt sie, gute Nachrichten und auch ein paar Pilze, natürlich im Elsass.

Wohin man auch geht, heißt es, „schlechtes Pilzjahr, viel zu trocken.“ Auch bei Wanderungen fällt es auf, dass dieser erdige, manche sagen auch muffige Geruch im Wald fehlt. Natürlich ist es spürbar kühler im Wald, aber es ist auch wirklich sehr trocken. Im Elsass natürlich auch, das noch ein bisschen trockener ist als Baden. Weiterlesen