Bücher? Die gute Idee!

Schön gemacht

Dank Büchern etwas auf dem Kasten haben

Was tun mit ausgelesenen Büchern? Die einen stellen sie ins Regal als Wandschmuck oder Wissensnachweis, die anderen verleihen oder verschenken sie, was oft aufs Gleiche hinausläuft. Eine Alternative sind Tauschstationen im öffentlichen Raum, meist sind es Bücherregale und Bücherkisten. Im Elsass findet man sie in verschlafenen Orten wie Reinhardtsmunster in den Nordvogesen (dort in einem umgebauten Hasenstall), an der Fahrstraße bei den Nidecker Wasserfällen oder wie hier – ganz hübsch gemacht – die Boite à lire (frz. Lesekiste, Lesekasten) in Ribeauvillé. Einfach dran denken, wenn man das nächste Mal rüber fährt, Buch oder Bücher einpacken und mit einem neuen nach Hause kommen. (Clevere Alternative für alle, die französisch lesen wollen/ müssen und ein paar Euro sparen wollen/ müssen.)

 

 

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Pilze? Saison eröffnet …

Pilze? Das Wetter ist schlecht für den Wein, aber gut für die Pilze. In den Vogesen gibt es schon die ersten Steinpilze. Hopla! Das wäre eigentlich keine Nachricht, denn Sommersteinpilze gibt es immer im Sommer, außer 2014, da war alles anders …

Pilze? Das Wetter ist schlecht für den Wein, aber gut für die Pilze. In Vogesen und Schwarzwald gibt es schon die ersten Steinpilze (frz. Cèpe). Hopla! Eigentlich ist das nicht der Rede wert,  Sommersteinpilze wachsen immer im Sommer, außer 2015, da war alles anders. Bleibt die Großwetterlage, wird das Pilzjahr sehr gut.

 

Ausprobiert: Le Tarbouche (Straßburg)

Im Vorderen Orient

Immer was los hier. Fotografiert an einem Samstag im Juni

Immer was los hier. Fotografiert an einem Samstag im Juni

Im Straßburger Quartier Krutenau lebt ein buntes Völkchen aus alteingesessenen Straßburgern, Studenten, Hipstern und Einwanderern aus aller Welt. Alle haben Hunger und Durst. Hier gibt es elsässische Gastronomie genauso wie brasilianische, koreanische und natürlich arabische Küche, wie das beliebte Restaurant Le Tarbouche, dass (Tipp, mal in den Keller gehen …) auch in Beirut sein könnte. Meistens ist es voll. Weiterlesen

Der Sturm im Wasserglas

3D-Animation. "Wasserglas" oder Kunst im Rahmen des Möglichen

3D-Animation „Wasserglas“ oder Kunst im Rahmen des Möglichen

Gleich wird sich das Wasser bewegen, zuerst langsam in kleinen Wellen, dann schneller, höher, mächtiger, die Wellen werden sich am Glasrand brechen und dann darüber hinaus schwappen. Das Glas wird sich leeren, irgendwann beginnt das Spiel von neuem. Geschaffen hat das virtuelle Kunstwerk der Japaner Ken Matsubara, zu sehen ist es noch dieses Wochenende in der Galerie La Chambre in Straßburg. „Bird relasing“ heißt die kleine, aber feine Schau mit Skulpturen, 3D-Animationen und anderen Lichtspielereien. la-chambre.org

 

 

 

Der schöne Schein

Neue Regionalwährung ‚LE STÜCK‘ in Straßburg und Umland

Wer hat, der hat. Geld ist ein Stück Freiheit

This notes for you? Oder: Wer hat, der hat. Auch dieses Geld muss hart verdient werden.

Nicht nur Sein und Design bestimmen das Bewusstsein, sondern auch der Schein. Sprich, ohne Moos nix los. Ein Scheinlösung für ein besseres Leben, wird derzeit in Straßburg und Umgebung geprobt und gefeiert. Dort ist seit dem 3. Oktober 2015 die Regionalwährung Le Stück im Umlauf, die eins zu eins mit dem Euro getauscht werden kann. Mit Regios wie Le Stück will man die heimische Wirtschaft ankurbeln und Soziales fördern. Programmatisch steht es auch in drei Sprachen auf den Geldscheinen, die ein „Ein Stück Verbundenheit“ und „ihr sìn ä stückele vùm Stück“ verkünden. Sehr schön ist das Design, das elsässer Motive aufgreift, wie zum Beispiel Fachwerk, die Kacheln eines „Kachloff“ (els. für Kachelofen), Kelsch und sogar das Straßburger Radwegnetz findet sich auf dem Geld. Wie man gut in den Sozialen Netzwerken verfolgen kann, läuft die Sache wie geschmiert, auch in Saverne, Molsheim und Sélestat kann man schon mit Stück zahlen. Aktuell akzeptieren 140 Partner (Cafés, Bäckereien, Bioladen, usw.) das neue Geld. 45000 Stück sind in Umlauf. Bringt’s das Geld? Experten sind da skeptisch, aber ein originelles Souvenir aus dem Elsass ist es doch alle mal.

lestuck.eu

Mehr dazu auf der Wirtschaftsseite der Badischen Zeitung:

http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/aus-strassburg-kommt-sie-2017-in-die-ortenau–122731655.html

 

 

 

 

 

06.06.1966

Zum 50. Todestag von Hans Arp (1886-1966) ein paar Zeilen über den vielleicht wichtigsten Künstler aus dem Elsass.

La mise au tombeau des oiseaux et papillons (1916/17)

.Klickt’s jetzt endlich, dass der Arp ein ganz großer ist?  „La mise au tombeau des oiseaux et papillons (1916/17)“ wurde auch bei der Tristan Tzara Ausstellung gezeigt

Hans aufs Herz

Zum 50. Todestag von Hans „Jean“ Arp

ich bin in der natur geboren. ich bin in straßburg geboren. ich bin in einer wolke geboren.“ So dichtete der gebürtige Straßburger Hans Arp (1886-1966), der es Anno 1916 in Zürich zu Weltruhm brachte. „ARP ist einer der fünf großen dadaistischen Päpste“, schrieb nicht irgendwer, sondern Arp himself in der „Wolkenpumpe“. Weiterlesen