Kunst kommt auf die Haube

Maid by Waydelich

Maid by Waydelich (Place de l’Université)

Wenn jemand bei diesen Skulpturen ein Déjà-vu hat, dann liegt er richtig. Vor acht Jahren waren sie schon mal im Straßburger Stadtbild zu sehen, mit der Absicht das Elsässische Museum mehr ins Bewusstsein zu rücken. Jetzt hat man die schöne Elsässerin (erkennbar an der schmucken Haube) wieder aus der Versenkung geholt und frei nach dem Motto „the best things in life are free“ ins Straßburger Stadtbild* installiert. Jede dieser drei Meter hohen und 2,70 breiten „Rohlingen“ wurde von einem elsässer Kunstlokalmatador (Raymond E. Waydelich, Germain Roesz, Marc Felten, Catherine Gangloff, etc.) wie’s beliebt bemalt.

*Gutenberg, Broglie, République, Benjamin Zix, Université, Château, Münster/ Kathedrale, Bahnhof, Rohan-Schloss Terrasse und Corbeau.

Bis 18. September

 

 

 

 

 

 

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How sweet she is

Marmelade & Co.

Marmelade machen viele und wer im Elsass an Marmelade, Konfitüren und Gelees denkt, kommt an der Queen of Jam, Christine Ferber aus Obermorschwihr (Haut-Rhin) nicht vorbei. Aber da gibt es noch andere, die süß können und sogar auch solche, die sagen „ich möchte nicht in die Zeitung“, wie die unscheinbare Estelle Watt aus Mittelbergheim an der elsässer Weinstraße. (Sie sagt auch „bitte nicht fotografieren, darum gibt es auch kein Foto von ihr.) Weiterlesen

Stilvoll ankommen

In fünf Minuten ist es geschafft, die Drusus zwischen Deutschland und Frankreich

In fünf Minuten ist es geschafft, die Drusus zwischen Deutschland und Frankreich

Ein Tag im Elsass wird auch gerne mal von den Badenern (die es wirklich nicht weit haben) als „wie Urlaub“ beschrieben. Für ein noch mehr „wie Urlaub“ bieten sich die Rheinfähren an, wie die kostenlose „Drusus“ zwischen Drusenheim (F) und Greffern (D). Die anderen Rheinfähren verkehren zwischen Seltz (F) und Plittersdorf (D) sowie südlich von Straßburg zwischen Rhinau (F) und Kappel (D).

 

 

 

 

 

Kopfüber ins Vergnügen

Nerven und Seil sind gespannt ...

Nerven und Seil sind gespannt …

... und einen Augenblick später kopfüber in den See

… und einen Augenblick später kopfüber in den See

Die grüne Flagge hängt schlapp in der Sonne. Doch da kommt Wind auf und stolz weht sie wieder. Sturm, Monsterwellen und Quallen gibt’s aber keine, so viel ist sicher. Badeseen sind im Elsass rar, aber hier und dort werden im Nordelsass die Fischweiher einfach für die zwei heißen Monate umfunktioniert. Die paar Badeseen sind aber keine „wilde Seen“, man muss Eintritt bezahlen, dafür gibt es eben Sicherheit, Mülleimer, Klos, einen Badebereich für Kinder, eine große Wiese, etwas Sandstrand, Merguez und Bier (und Kaffee, Eis, Crêpes, etc.) und ein bisschen Abenteuer, wie hier auf dem Bild zu sehen. Dieser See (Etang de la Chapelle) liegt zwischen Beinheim und Roeschwoog an der D468, kostet 1,50 Euro Eintritt (mit Parkplatz) und wird von den örtlichen Vereinen verwaltet, die auch den Grill anwerfen. Kommenden Sonntag gibt’s Gyros. Wem das nicht schmeckt, so gut wie alle Orte haben tolle Flammkuchen-Adressen.

Baignade „Etang de la Chapelle“ | Öffnungszeiten: Juli, August, tgl. 13 – 19 Uhr, Sa, So 11 – 19 Uhr | 1,50 Euro

Typischer Spruch: „Ich glaub‘ ich stell mich ä bissel ins Wosser“

 

 

 

 

 

Gelesen: „Italia! Die Italiener und ihre Leidenschaft für das Essen“

Mögen alle Italiener: Tomaten (Abb. nicht aus Buch)

Mögen alle Italiener: Tomaten (Abb. nicht aus Buch)

Hauptsache Italien!

Zwar ist „Italia! Die Italiener und ihre Leidenschaft für das Essen“ schon letztes Jahr erschienen, aber es sollte gelesen werden, ob man nun nach Italien fährt oder es nur vor hat, irgendwann dahin zu reisen. Ganz sicher ist, dass man nach der Lektüre ziemlich großen Appetit auf Italien hat. Die Frage ist nur: Südtirol oder Aosta, Basilikata oder Kalabrien?* Weiterlesen

La presqu’île Malraux

 Der Blick ist nicht übel, auf das alte Straßburger Hafengelände, das jetzt La presqu'île Malraux (Halbinsel Malraux) heißt und für alles Mögliche gut ist. Hier kann man (gratis) Bötchen fahren, auf der Place de la Liberté im Sand spielen, in der öffentlichen Bibliothek Zeitung lesen,dort  auch einen Kaffee trinken (Croissants gibt’s bei Paul vis-à-vis) oder – und das ist viel besser – einfach irgendwo hinhocken und den Wolken nachschauen.


Der Blick ist nicht übel, auf das alte Straßburger Hafengelände, das jetzt La presqu’île Malraux (Halbinsel Malraux) heißt und für alles Mögliche gut ist. Hier kann man (gratis) Bötchen fahren, auf der Place de la Liberté im Sand spielen, in der öffentlichen Bibliothek Zeitung lesen, dort auch einen Kaffee trinken (Croissants gibt’s bei Paul vis-à-vis) oder – und das ist viel besser – einfach irgendwo hinhocken und im goldenen Abendlicht von einer goldenen Zukunft träumen, und wem das zu hoch ist, einfach den Wolken nachschauen. (Ohne Bildbearbeitung)