5 Tipps für 2017

Le Climont (ehemals Wndberg) vom Katzenstein (Chatte Pendue) aus gesehen

Ein Wanderziel, das sich lohnt: Le Climont (ehemals Windberg) vom Katzenstein (Chatte Pendue) aus gesehen

Gute Vorsätze? Die halten meist nicht mal bis Ende Januar. Die Gründe sind so einfach, wie naheliegend, es handelt sich um Dinge, die Mühe machen, Kraft und Willen kosten und damit nicht sexy sind. Besser wäre es doch, wenn man sich schöne Dinge vornimmt, das geht leichter. Ein Leben wie Gott in Frankreich, oder ein bisschen kleiner gedacht, „wie Gott im Elsass“ (Crémant statt Champagner, Vogesen statt Alpen) könnte ein guter Vorsatz sein. Darum: Fünf Inspirationen für ein gutes neues Jahr 2017.

1

Feiern: Auch wenn der Feiermarathon gerade abgefeiert wurde, einen Grund findet sich immer. Ist kein Champagner zur Hand, ein Glas Crémant tut’s erwiesenermaßen auch. Ein guter Tropfen ist der vom Guide Hachette empfohlenen Crémant vom unabhängigen Winzer Frédéric Hansmann aus der Sylvaner-Metropole Mittelbergheim. Der süffige Schaumwein ist eine feine Melange aus Pinot Blanc und Pinot Noir.

Crémant d’Alsace | Frédéric Hansmann | Mittelbergheim | ca. 7 Euro | http://vinhansmann.com/

2

Stadt erkunden: Dass Straßburg eine tolle Stadt ist, hat sich herumgesprochen. Millionen Touristen können sich nicht irren. Besonders schöne Ein- und Ausblicke auf die vielfältige Architektur gibt es vom Panoramaboot, dass die ganze Stadtgeschichte Revue passieren lässt. Wichtig: Fotoapparat nicht vergessen. Winken ist nicht uncool, kleine Kinder freuen sich erfahrungsgemäß immer. Die „Onedin-Linie“ von Straßburg feiert heuer ihr 70jähriges Bestehen.

Batorama | 18 Place de la Cathédrale | Bootstouren ab 9,90 Euro, erm. 6 Euro | http://www.batoramashop.com

3

Lesen: Den Evangelen wird zwar Lustfeindlichkeit attestiert, aber dank dem Luther-Jahr (500 Jahre Reformation) gibt es einen Feiertag extra in Deutschland. Am 31. Oktober freuen sich die Elsässer „auf die Schwobe“, wenn sie zum Froschschenkel essen kommen. Wer etwas tiefer gehen will, dem sei Martin Graffs „Der lutherische Urknall“ empfohlen. Der Elsässer vertritt die These, dass die Ursachen für die „Hass-Liebe“ zwischen Deutschen und Franzosen im „lutherischen Urknall zu suchen sind.

Martin Graff: „Der lutherische Urknall“ | Morstadt Verlag | 24,80 Euro

4

Wein: Die Regel, dass man im Winter Rotwein trinkt und im Sommer Weißwein ist hiermit abgeschafft, denn es gilt den Riesling aus dem Hause Dopff Au Moulin (Riquewihr) zu probieren. Die Crémant-Spezialisten aus Riquewihr haben einen sehr guten Tropfen gemacht, der bis in die 20er-Jahre lagerfähig ist. Der trockene Riesling kam beim größten Riesling Wettbewerb der der Welt „Best of Riesling“ auf Platz 3.

Riesling 2013 | Dopff au Moulin, Riquewihr |12,5 % Alk. | ca. 13 Euro | http://www.dopf-au-moulin.fr

5

Entdecken: Der 965 Meter hohe Climont ist ein ganz markanter Felsen. Wer ihn einmal gesehen hat, wird ihn unter all den Vogesengipfel immer wieder herausfinden. Warum dorthin? Der damals von den „deutsch sprechenden Umwohnern“ (Mündel, 1903) genannte Windstein war ursprünglich im Departement Vosges, bevor er 1870 zum Elsass kam und heute ziemlich genau an der Grenze zwischen Ober- und Unterelsass liegt. Der Vogesen Club errichtete 1897 einen Turm auf dem Gipfel und benannte ihn nach dem damaligen Präsidenten des Clubs Dr. Julius Euting. Den Turm gibt es heute noch. Wie die Aussicht ist, kann man sich denken.

 

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