Anhalten: Châtenois (Keschtaholz)

Wie im Bilderbuch ... Châtenois im Elsass an einem strahlenden Sonntag im Juni

Wie im Bilderbuch … Châtenois im Elsass an einem strahlenden Sonntag im Juni

Das geheimnisvolle Tor

Bekanntlich sind Reben und Kastanien zwei Seiten der Medaille, mögen sie doch das gleiche Klima, wachsen aber an unterschiedlichen Plätzen. So ist es nicht verwunderlich, dass ein Dorf an der Elsässer Weinstraße Kestenholz (Châtenois), also Kastanienholz heißt. Da es an lieblichen Orten an der Route des Vins nun wirklich nicht mangelt, fährt man an Châtenois so gut wie immer vorbei oder durch. Sie ahnen es, ich habe gerade innerlich ein „wie Schade“ geseufzt , denn auch Keschtaholz ist ein Stopp wert, schließlich gibt es auch hier etwas zu entdecken. Weiterlesen

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Gelesen: Gutenberg und das Geheimnis der Sibylle

Abb. Verlag Éditions Du Signe

Damals wie heute ein must go, das Straßburger Münster (Abb. Verlag Éditions Du Signe)

Etwas was die Welt veränderte

Heute ist ein besonderer Tag. Immer an der Sommersonnenwende fuhren Straßburger Drucker auf eine Insel im Stadtteil Montagne Verte (ehemals Stadtteil St. Arbogast) um den Mann zu würdigen, der den Buchdruck erfand. Ihm zu ehren, wurde dieses Jahr eine Graphic Novel veröffentlicht. Natürlich spielt die Story in Straßburg. Weiterlesen

Das Elsass in Baden

Der Rheinauen Ranger Peter Bux zeigt wo der nächste Grenzstein steht

Der Rheinauen-Ranger Peter Bux zeigt wo der nächste Grenzstein steht (Foto: Pascal Cames)

Irgendwo muss die Grenze sein. Der Ruster Rheinauen-Ranger Peter Bux steht am historischen Grenzstein im Naturschutzgebiet Taubergießen. Dieses liegt zwar in der Ortenau, also Baden-Württemberg, aber das meiste Land des Feuchtbiotops gehört der französischen Gemeinde Rhinau, ehemals Rheinau. Der französische Flecken Erde in Deutschland geht auf eine Zeit zurück, als der Rhein alle paar Jahre sein Flussbett wechselte und im Lauf der Zeit und des Stroms so manche Gemeinde mal französisch, mal badisch oder auch österreichisch wurde. Die Buchstaben E.L. stehen für Elsass-Lothringen, dem ehemaligen Reichsland. Auch das badische Wappen und die Nummer des Departements 67 sind auf dem Grenzstein markiert. Entdeckt wurde diese Rarität auf einer Rheinauenwanderung für das Magazin #heimat Schwarzwald. (Die Fotos dafür stammen von Michael Sauer.) Wer auch wandern will, kann das auf eigene Faust oder mit einem Ranger, da lernt man auch was.

http://www.naturzentrum-rheinauen.eu

http://www.heimatschwarzwald.de

Gelesen: „Philosophie des Kochens“

Philosophie? Zwei Köche unterhalten sich über die Länge ihrer Fische (Abb. nicht aus dem besprochenen Buch, Foto: Pascal Cames)

Philosophie? Zwei Köche unterhalten sich über die Länge ihrer Fische (Abb. nicht aus dem besprochenen Buch, Foto: Pascal Cames)

Fragen Sie den Fisch!

Philosophie ist eine Praxis“, lesen wir in der „Philosophie des Kochens“, die ein bisschen mehr auf der Pfanne hat als „saisonal und regional“.Die hübsche Textsammlung wurde von Stevan Paul herausgegeben.

Manche Bücher sind wie ein Fenster in eine andere Welt. „Die Philosophie des Kochens“ ist so ein Buch, denn es schaut auf eine Landschaft, die wir gut zu kennen glauben, aber was wissen wir wirklich von dem, was und warum in einer Küche passiert? Verantwortlich für die „schöne Aussicht“ ist der umtriebige Stevan Paul, der Koch, Schreiber und bestens vernetzt ist. Unter den 19 Autoren sind Autoren, Philosophen und Leute vom Fach, wie die Basler Köchin Tanja Grandits mit ihrer „Kulinarischen Farbenlehre“. Weiterlesen