Gelesen: „A Casa“

Näher am guten Brot ist keiner. Claudio del Principe fotografiert von seinem Sohn Delio (ZVG, AT-Verlag)

Wirft er jetzt einen Korb? Einen Brotkorb? Claudio del Principe fotografiert von seinem Sohn Delio (ZVG, AT-Verlag)

Nummer vier war auch schon super …

Es ist da!“, jubelt Claudio Del Principe über sein fünftes Buch „al forno“, das hält uns aber nicht davon abhält den Berg Bücher abzuarbeiten und sein „A Casa“ von Anno Tobak* vorzustellen. Das ist ein ganz wunderbares Buch, weil es nämlich ein Buch ist und keine Ansammlung von Fotos.

Was ist so wunderbar am millionsten Kochbuch, dass diese Welt braucht oder eben nicht? Es ist ganz klar die Leidenschaft, auch wenn dieses Wort schon arg oft bemüht wurde. „Ohne Kochen würde ich depressiv werden“, bekennt der in der Schweiz lebende Autor und Fotograf Claudio Del Principe. Dieser schreibt beseelt, profund und quirlig über das Essen und das Kochen und die Lebensmittel. So textlastig wie hier sind wenige Bücher. Sogar Autoren die es können, ich nenne keine Namen, geizen mit Wörtern wie eine Figur von Charles Dickens. Weiterlesen

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Buch: Ein Sommer wie Damals

Grün, weiß, rot sind damals wie heute nicht aus einem "italienischen Sommer" wegzudenken (Foto nicht aus Buch)

Der Wind (der Geschichte) weht und trotzdem bleibt die Zeit stehen, zumindest ein bisschen wie hier am Lago d’Orta (Foto nicht aus Buch)

So is(s)t Italien

Definitiv, der Sommer ist vorbei und mit jedem Tag der vergeht und die Blätter von den Bäumen weht, wird der Abstand ein bisschen größer. Mit Kochbüchern von Claudio Del Principe lassen sich die unbeschwerten Momente zurückholen. In Italien ist man bekanntlich nie alleine, das sollte Programm sein. Avanti, ab in die Küche und Freunde einladen. Baci!

Claudio Del Principe ist Blogger und Kochbuchautor und seine Liebe gilt Italien. Programmatisch schreibt und schwärmt er von den Erinnerungen unserer Kindheit und meint damit „Ferien, Meer und Italien“. Sein „Ein Sommer wie Damals“ ist eine Feierstunde von Buch, dass dieses krisengeschüttelte Land als Paradies des guten Lebens hochleben lässt. Zum einen begeistern die Fotos, die das typische Italien zeigen, die Strände, alte Barockkirchen, einen Olivenhain und eine Arkade in irgendeiner Stadt in der ein weiß livrierter Kellner gerade caffè serviert. Jeder der schon mal in Italien war, weiß, da ist nichts gestellt, wurde nichts herausgeputzt, sondern „ja, das ist Italien pur“. Weiterlesen