11. November 2018

Irgendwo muss die Grenze sein

Irgendwo muss die Grenze sein

Die Zeit heilt alle Wunden

Von dieser Stelle auf dem Turm des Eckkopf (516 m) im Nirgendwo des Pfälzerwalds sind es fast 100 Kilometer Luftlinie bis nach Straßburg. Dazwischen liegt eine Grenze. Die deutsch-französische Grenze wurde im 19. Jahrhundert ein paar Mal verschoben und wanderte vom Flüsschen Queich nach Süden zur Lauter und verschwand nach 1871 für fast 50 Jahre. Das geschah willkürlich am Kartentisch und in Konferenzen. Die Bewohner hat niemand gefragt. Weiterlesen

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D wie Deutschland

Tram Linie D, einen Hügel auf eine Brücke nach Deutschland hinauf fahrend

Tram, eine Brücke hinauffahrend

Comeback der Straßburger Tram

Durch die Luft weht ein Hauch französischem Sommer, die Sonne setzt Spots durch die schon grünen Platanen, während ein paar Leutchen gemütlich zu Hassan dem Bäcker trotten oder Wäsche auf den Balkonen aufhängen. Straßburgs östlichstes Quartier ist französische Vorstadt pur, langweilig bis unaufgeregt, erst recht an diesem Sonntagmorgen. Nur eine Sache klingt merkwürdig, man hört eine Art mechanisches Geräusch. Weiterlesen