Ausprobiert: Rikscha fahren in Straßburg

Ist in Form: Stavros Benakopoulos

Ist in Form: Stavros Benakopoulos

Easy Rider

Straßburg lässt sich vielseitig entdecken, zu Fuß, mit einen Leihrad, mit dem Segway, mit dem Touristenbus oder auch mit dem Schiff. Das sind die gängigen Modelle. Aber, es geht auch anders, zum Beispiel mit der Fahrrad-Rikscha. Das ist bequem, aber auch clever für alle, die nicht gut zu Fuß sind.

Sie sind in Form! Stavros Benakopoulos (38) lacht über dieses Kompliment. An ihm ist wirklich kein Gramm Fett und die Waden sind so stramm und formschön, als wären sie von Philippe Starck persönlich modelliert worden. Der Grieche fährt seit zwei Jahren Rikscha in Straßburg, unterhält Touristen auf griechisch, französisch, italienisch und englisch, ein paar deutsche Brocken hat er auch drauf. Weiterlesen

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Postkarte aus Straßburg

Postkarte aus dem Straßburger Gerberviertel

Fotografiert an der Biegung des Flusses. Straßburgs schönstes Viertel „Petite France“ hat mehr als nur einen „von da muss man fotografieren“-Platz. Dreht man sich um, blickt man auf die gedeckten Brücken und die bunte Fassade des MAMC und schon ein Stück weiter wartet die nächste Reihe schöner Häuser auf Leute mit Kameras. Mit oder ohne Touristen (zurzeit ist wenig los), dies ist einer der schönsten Plätze im Elsass.

 

Carpe diem: Flammkuchen

Statt dumm herum stehen, essen gehen! Nicht weit vom Straßburger Bahnhof gibt es Flammkuchen als leckere „Pausenfüller“. Etwas mehr als eine Stunde Wartezeit reichen völlig aus, um das Elsass kulinarisch kennen zu lernen. Ausprobieren! Weiterlesen

Postkarte aus Straßburg

Tout le monde ist auf den Beinen, wenn die Straßburger Osterputz machen

Tout le monde ist auf den Beinen, wenn die Straßburger Osterputz machen (Foto: Pascal Cames)

Vergangenen Samstag war mal wieder Flohmarkt in Straßburg, vielleicht der erste dieses Jahr unter freiem Himmel. Das volle Programm aus 33er und 45er Vinyl (Pink Floyd, Ian Dury, Ringer Starr, etc.), ausrangierten Ortsschildern, Schulbänken, Alsatica, Kochbüchern und Spielzeugautos. Alles war gut sortiert, sauber, übersichtlich und an einem der schönsten Orte Straßburg, nämlich La Petite France. Etwas Windschutz gab es nur im geöffneten Hof der Église Réformée du Bouclier, einem Refugium mit Dorfcharakter (Fachwerk, Kopfsteinpflaster), wo Bücher verkauft wurden. „Oschterputz“, klärte mich dort eine Straßburgerin über Sinn und Zweck dieser Aktion auf. Es geht also wieder los mit dem elsässer Speicher leer- (Vide grenier) und Flohmarkt- (Marché aux puces) Wahnsinn …

https://vide-greniers.org/Alsace

 

 

 

 

 

 

Im Schinkenhimmel

Hat und kann was viele wollen. Thierry Schwaller und selbstgeräucherte Keule.

Hat’s auch ohne Beef! drauf. Thierry Schwaller und Keule.

Im Zuge meiner Recherchen für den Marco Polo Reiseführer Elsass spazierte ich zufällig ins Fink‘ Stuebel und war für einen Moment überwältigt, nicht nur wegen des gelungenen Vintage-Interieurs , sondern weil hier, gegenüber vom lauschigen Kleinfrankreich (Petite France), der Schinken von der Decke hing, so wie man das aus Jerez, Granada oder Madrid kennt. Als ich den Schinken kurz drauf probierte, wurde ich nicht enttäuscht.  Weiterlesen