Gelesen: „A Casa“

Näher am guten Brot ist keiner. Claudio del Principe fotografiert von seinem Sohn Delio (ZVG, AT-Verlag)

Wirft er jetzt einen Korb? Einen Brotkorb? Claudio del Principe fotografiert von seinem Sohn Delio (ZVG, AT-Verlag)

Nummer vier war auch schon super …

Es ist da!“, jubelt Claudio Del Principe über sein fünftes Buch „al forno“, das hält uns aber nicht davon abhält den Berg Bücher abzuarbeiten und sein „A Casa“ von Anno Tobak* vorzustellen. Das ist ein ganz wunderbares Buch, weil es nämlich ein Buch ist und keine Ansammlung von Fotos.

Was ist so wunderbar am millionsten Kochbuch, dass diese Welt braucht oder eben nicht? Es ist ganz klar die Leidenschaft, auch wenn dieses Wort schon arg oft bemüht wurde. „Ohne Kochen würde ich depressiv werden“, bekennt der in der Schweiz lebende Autor und Fotograf Claudio Del Principe. Dieser schreibt beseelt, profund und quirlig über das Essen und das Kochen und die Lebensmittel. So textlastig wie hier sind wenige Bücher. Sogar Autoren die es können, ich nenne keine Namen, geizen mit Wörtern wie eine Figur von Charles Dickens. Weiterlesen

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