Gelesen: Burgenwandern

Imposante Erscheinung, die Fleckenstein hart an der Grenze zur Pfalz (Foto: Pascal Cames)

Hohe Ziele

Wer im Elsass wandert, kommt an den Burgen nicht vorbei. Margaret Ruthmann hat dazu einen Wanderführer zum Burgenwandern geschrieben, der nicht nur in die Wälder führt, sondern auch ins Mittelalter. Hier eine kleine Besprechung:

Das Wanderziel ist zwar naheliegend, meist aber auch schweißtreibend: Wer im Elsass wandert, hat oft eine Höhenburg zum Ziel, oder einer dieser Steinhaufen liegt auf dem Weg. Das lässt sich gar nicht vermeiden, denn links des Rheins hat es um die 400 Burgen respektive Ruinen. Kurioserweise macht sich eine Frau auf die Spur der Steine, sind es nicht in aller Regel Jungs und große Jungs, die sich für dieses Thema begeistern? Weiterlesen

Ein Berg Pilze oder Bergpilze?

Jetzt nicht das falsche denken, das ist ein Pilz

Jetzt nicht das falsche denken, das ist ein Pilz

Die Pilzsituation 2017 ist verzwickt, da es im Badischen wirklich viele Pilze gibt, sind auch viele Pilzsucher unterwegs, was bedeutet, dass der eine vielleicht mit einem Berg Pilze (die Zahl von sieben Kilo Steinpilze ist verbürgt) aus dem Wald taumelt und der andere mit zwei Pfifferlingen im Korb gramgebückt den Heimweg antritt. Das Elsass? Die Situation ist ähnlich, viele Pilze und noch mehr Pilzsucher … Ein interessanter Nebenschauplatz für Pilzsucher sind die Hochvogesen im Südelsass, dort sprießen auf den Almen (frz. Chaumes) Parasole, wie dieser auf dem Foto. Der noch nicht aufgeschirmte Pilz wurde etwas oberhalb der Ferme Auberge Molkenrain beim Hartmannsweiler Kopf/ Hartmannswillerkopf (957 m) geerntet. Dieser und ein paar andere verschwanden in einer delikaten Suppe.